Stiftung Thurgauer Tierfreunde, die Stiftung für Mensch und Tier

Gemäss Stiftungsurkunde, vom 27.11.96, wird am Ende des Jahres 1998 erstmals ein Jahresbericht und die Jahresrechnung erstellt und vorgelegt.

Am 27. November 1996 wurde die Stiftungsurkunde im Notariat Frauenfeld erstellt.

Bereits am 06. Dezember 1996 erhielten wir die aufsichtsrechtliche Zustimmung des Kantons Thurgau.

Am 22. Januar 1997 erfolgte der Eintrag ins Handelsregister des Kantons Thurgau.

Am 11. Februar 1997 erhielten wir den Steuerbefreiungsbescheid des Kantons Thurgau.

Unser erstes Projekt wurde das „Katzehüsli“ in Horgenbach/Frauenfeld. Die Sanierung dieser Katzenstation wurde schon vor 10 Jahren angekündigt, aber aus finanziellen Gründen nie realisiert. Dank unserer Unterstützung (Fr. 80’000.–) konnte nun dieses Projekt angegangen werden. Die Bauarbeiten gingen termingerecht voran. Am 15. Juni 1997 konnte die Station der Öffentlichkeit vorgestellt werden. In der Region Frauenfeld können nun die Katzen tiergerecht, und fachmännisch gut betreut, untergebracht werden.

Am 16. Juni 1997 konnten wir der Aufsichtsbehörde die Namen unserer Revisoren, Herr Benno Wismer (eidg. dipl. Bücherexperte) und Herr Heinz Belz (Finanzberater), mitteilen. Wir danken diesen beiden Herren für die spontane Zusage und ihre wertvolle Mitarbeit.

Während des ganzen Jahres 1998 haben Lotti Zangger und Jrène Sieber, auf eigene Kosten, Tiermagnete gegossen,handbemalt, und verkauft. Nebst Privatkundschaft fanden sie auch 2 Geschäfte, welche die Magnete zum Verkauf anboten (Hundesalon von Katharina Vetterli in Müllheim-Wigoltingen und Astrid Kobler, Kleidershop in Rebstein). Der gesamte Erlös ging in die Stiftungskasse.

Am 08. Juli 1998 konnte die Stiftung, ohne Kostenfolge für die Stiftungskasse, eine Homepage einrichten. Bis zum 31.Dezember 1998 besuchten 1271 Personen diese Homepage im Internet, und somit wird die Stiftung einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Leider hat die Revision des Steuergesetzes des Kantons Thurgau per 01.01.1999 eine Bemessungslücke der Jahre 1997 und 1998 bewirkt, dies ist auch bei den freiwilligen Zuwendungen spürbar geworden. Wir gehen mit grösseren Hoffnungen ins neue Jahr 1999, denn in den folgenden Jahren werden uns keine Bemessungslücken mehr treffen.

Für die gesamte Verwaltung der Stiftung wurden nur 0,2 % der Einnahmen verwendet. Somit sind ganze 99,8 % dem Stiftungszweck zugeflossen. Dies erfüllt uns mit etwas Stolz, denn welche Organisation kann einen so kleinen Verwaltungsaufwand aufweisen?

Im Namen des Stiftungsrates

Dagmar Senn                      Jrène Sieber-Günther
Präsidentin                         Vizepräsidentin