Stiftung Thurgauer Tierfreunde, die Stiftung für Mensch und Tier

Gemäss Stiftungsurkunde, vom 27.11.96, wird jährlich ein Jahresbericht und die Jahresrechnung erstellt und vorgelegt.

Im vergangenen Jahr erreichten uns wiederum viele Anrufe. Wir konnten Hilfe vermitteln und die Anrufenden beraten. In folgenden Fällen durften wir selber helfen.

Verschiedene Tierschutzvereine haben uns um Unterstützung angesucht, denen wir leider keine Unterstützung zusagen konnten, da diese Vereine über genügend Eigenmittel verfügen und deshalb in keiner finanziellen Notlage sind.

Im Februar erhielten wir „anonyme Post“, die im Kanton Thurgau gegen Gemeindevertreter und gegen die Untersuchungsbehörden massive Vorwürfe enthielt. Wir haben uns mit dem zuständigen Regierungsrat in Verbindung gesetzt, der uns mitteilen konnte, dass das Veterinäramt sich aktiv in diese Angelegenheit eingeschaltet hat.

Im Mai erreichte uns ein Gesuch einer Familie aus Basel, die sich in einer finanziellen Notlage befand und somit die Tierarztkosten für ihren Hund nicht aufbringen konnte. Nach gründlicher Überprüfung der Steuerunterlagen dieser Familie wurde dem Begehren stattgegeben.

Ebenfalls im Mai erreichte uns ein Gesuch aus dem Thurgau. Eine IV-Bezügerin musste ihre Katze nach einem Autounfall zum Tierarzt bringen, konnte aber die Kosten für die Behandlung nicht selber bezahlen. Gemäss Abklärungen unsererseits über die finanzielle Lage der Frau, wurde dem Begehren stattgegeben.

Im Juni ersuchte eine Frau aus dem Kanton Aargau um Hilfe, da sie die Kosten für die tierärztliche Behandlung ihres Hundes nicht bezahlen konnte. Nach Abklärungen unsererseits beim Sozialamt, wurden die Kosten von uns zu 2/3 übernommen. Für 1/3 der Kosten wollte die Frau selber aufkommen.

Im Juli erreichte uns ein Gesuch aus Marrakesch für die Unterstützung eines Gnadenhofes für Tiere. Hier konnten wir keine Unterstützung geben, denn unser Tätigkeitsgebiet ist auf die deutschsprachige Schweiz beschränkt.

Ebenfalls im Juli bat eine alleinerziehende Mutter (verwittwet) von 2 Kindern, um Hilfe. Ihr Hund erlitt einen Kreuzbandriss und musste operiert werden. Die finanzielle Lage wurde durch uns gründlich abgeklärt und die Kosten übernommen.

Ebenfalls im Juli traf ein Gesuch einer IV-Bezügerin aus dem Kanton Zürich bei uns ein, da die Tierarztkosten für die Behandlung ihrer Katze, ihre finanziellen Möglichkeiten überstieg. Nach unseren gründlichen Recherchen konnte dem Begehren stattgegeben werden.

Ebenfalls im Juli erreicht uns ein Gesuch aus Deutschland für einen Gnadenhof, auch hier konnten wir nicht unterstützen, da unser Tätigkeitsgebiet auf die deutschsprachige Schweiz beschränkt ist.

Im September erreicht uns ein Gesuch aus dem Kanton Thurgau. Eine Familie die vom Existenzminimum lebt, konnte die Tierarztkosten für ihre Katze (Beinbruch) nicht selber bezahlen. Nach Einsicht unsererseits in die Steuerunterlagen wurde dem Begehren stattgegeben und die Kosten übernommen.

Im Oktober bat uns ein IV-Bezüger aus dem Kanton Thurgau um Hilfe. Sein Hund, und treuer Begleiter, war erkrankt und verursachte erhebliche Kosten, da die Diagnose lange unklar war. Auch in diesem Fall prüften wir sehr sorgfälltig die finanzielle Lage des Bittstellers und konnten die Kosten der Behandlung übernehmen.

Unser Internetauftritt hatte auch dieses Jahr wieder sehr viele Besucher. Dieser wird uns immer noch kostenlos durch Kurt Sieber, Geschäftsführer, zur Verfügung gestellt.

Während des ganzen Jahres 2008 hatte Jrène Sieber, auf eigene Kosten, Geschenke hergestellt und zugunsten der Stiftungskasse verkauft. Glasperlennähen, Stricksachen, Kerzen mit Serviettentechnik und Tiermagnete erbrachten einen schönen „Zustupf“ in unsere Kasse.

Am 29. November durften wir, Jrène und Kurt Sieber, erneut einen Stand am Friedau-Markt in Frauenfeld betreiben, um zugunsten der Stiftung zu werben und Bastelarbeiten zu verkaufen. Der ganze Erlös floss in unsere Stiftungskasse.

 

Stiftung Thurgauer Tierfreunde

Kurt F. Sieber, Stifter und Geschäftsführer