Jahresbericht per 31. Dezember 2007
Gemäss Stiftungsurkunde, vom 27.11.96, wird jährlich ein Jahresbericht
und die Jahresrechnung erstellt und vorgelegt.
Im vergangenen Jahr erreichten uns über 2'000 Anrufe. Wir konnten Hilfe vermitteln und die Anrufenden beraten. In folgenden Fällen durften wir selber helfen.
Am 16. Februar 2007 erreicht uns eine allgemeine Spendenanfrage des Tierschutzvereins Freiburg. Gemäss unserer Unterstützungsphilosophie haben wir die entsprechenden Unterlagen (Jahresrechnungen und Bilanzen der letzten 3 Jahre) angefordert. Die eingegangenen Unterlagen haben gezeigt, dass der Tierschutzverein Freiburg in keiner finanziellen Notsituation ist und deshalb keine Unterstützungsbeiträge gesprochen werden müssen.
Am 19. März 2007 erreichte uns ein Hilferuf aus Bischofszell. Ein 6-jähriger Hund erlitt einen Kreuzbänderriss und wenn er nicht operiert werden kann, muss er eingeschläfert werden. Die Besitzerin ist finanziell nicht in der Lage die Operationskosten zu übernehmen. Sie ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Eine Anfrage beim Tierschutzverein und beim Thurgauischen Tierschutzverband brachte keine Unterstützung, da dieser Fall einen Präzedenzfall darstellen würde und viele gleichartige Fälle nachziehen könnte. Die umfangreichen Abklärungen bestätigten, dass die Besitzerin sehr an diesem Hund hängt und ihn auch sehr gut betreut, jedoch finanziell wirklich nicht in der Lage ist, diese Kosten selber zu bezahlen. Der Stiftungsrat beschliesst diese Kosten zu übernehmen und den Hund vor dem Einschläfern zu retten.
Am 28. Juli 2007 reichen
wir ein Unterstützungsgesuch für den Tierschutzverein Fribourg beim
Schweizer Tierschutz ein, das am 03. August 2007, durch den Präsidenten
Heinz Lienhard, negativ beantwortet wird. Der Schweizer Tierschutz geht auf
keine Gesuche ein, welche von externen Organisationen zugunsten einer STS-Sektion
gestellt werden.
Am 17. September 2007 erreicht uns ein Unterstützungsgesuch vom Katzenbund Wittenberg e.V. aus Deutschland. Da unser Tätigkeitsgebiet auf die deutschsprachige Schweiz begrenzt ist, können wir diese Institution nicht unterstützen.
Am 25. September 2007 erhalten wir die zusätzlich verlangten Unterlagen der Auffangstation New Graceland. Nach gründlichem Studium der eingereichten Unterlagen, stellen wir fest, dass keine finanzielle Notlage vorliegt. Diese Organisation, die auch international tätig ist, verfügt über Immobilen im Werte über 1 Mio. Fr und flüssige Mittel über ¼ Mio. Fr. Wir sehen keine Veranlassung, diese Organisation finanziell zu unterstützen.
Am 16. Dezember 2007
erhalten wir das Unterstützungsgesuch von einem Ehepaar aus Basel. Der
Mann ist IV-Bezüger und hat im Frühling 2003 einen Hund (Cavalier
King Charles-Spaniel), den die Besitzer nicht mehr wollten, übernommen.
Im Frühling 2007 musste dem Hund an der rechten Vorderpfote ein Abszess
operativ entfernt werden. Die Kosten für die Tierarztrechnung können
durch das Ehepaar nicht übernommen werden, weil die finanzielle Situation
dies nicht zulässt. Der Stiftungsrat beschliesst diese Kosten zu übernehmen.
Übersicht der letzten Jahre:
| Jahr | erbrachte Leistung | Verwaltungskosten |
| 19997/1998 | 80'000.-- | 151.30 |
| 1999 | -.-- | 54.85 |
| 2000 | 1'488.50 | 106.05 |
| 2001 | 55.80 | 87.40 |
| 2002 | 1'328.50 | 200.25 |
| 2003 | 735.50 | 104.35 |
| 2004 | 1'237.-- | 121.80 |
| 2005 | 2'365.10 | 120.15 |
| 2006 | 1'618.60 | 569.85 |
| 2007 | 3'251.20 | 127.35 |
| Jahr | erbrachte Leistungen | Verwaltungskosten (total) |
| Total seit unserer Gründung | 92'080.20 | 1'643.35 |
Stiftung Thurgauer Tierfreunde
Kurt F. Sieber, Stifter und Geschäftsführer
Aktualisiert durch sieber-online am: 04.01.2008